Der See Burano wurde als international bedeutendes Feuchtgebiet eingestuft. 1980 wurde er zum staatlichen geschützten Naturschutzgebiet erklärt, und WWF wurde zur Leitung anvertraut, dass auch Führungen anbietet.
Das Naturschutzgebiet streckt sich für ungefähr 410 Hektare und gehört zur Gemeinde Capalbio, in der Provinz von Grosseto.
Der See ist in Wirklichkeit ein brackiger Küstenteich, Relikt eines alten Sees, das heute mit einem teilweise künstlichen Kanal mit dem Meer verbunden ist. Dieser Wasserspiegel hat eine Fläche von ungefähr 140 Ha. Und eine Mitteltiefe von 1 Meter; d.h. nimmt der See ein drittel der Gesamtausdehnung ein.
Das Schutzgebiet fasst verschiedene, für Maremma typische Habitats zusammen: die Küste streckt sich unversehrt für 11 Km und zeigt die Vegetation, die typische für den Sandstrand ist. Die Düne – die Sanddüne – ist mit einem Band von Mediterranwald bezogen, der den Boden festigt und den übrigen Immergrünwald vom Wind schützt.
Das Schutzgebiet von Burano See ist mit ein Naturpfad ausgestattet, das die Düne entlang geht und auf den See mit 7 Sichtigpunkte blickt. Außerdem wurden Lehrpfade (entomologische) durchgeführt, so wie einen „Schmetterlingsgarten“ und einen botanischen Garten zu Flora und Fauna gewidmet.
Ein Tiergebiet nimmt das Projekt „Ente“ aus, das beziehungsweise zu Reiherente gewidmet ist, und einen Zufluchtzentrum für pflegebedürftige Tiere. Im Schutzgebiet trifft man auch eine Fremdenherberge mit einen kleinen Besuchzentrum mit Aquarium und Unterrichtsmaterialen ausgestattet.
Öffnungszeiten:
Vom 1. September bis 30. April, sonntags um 10:00 und um 14:30 Uhr. Während der anderen Tage für Schulklassen und Gruppen nach Vereinbarung.
Tel.: +39-0564-898829
Zugängig auch für Rollstuhlfahrer